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Datengrundlagen

Datenmeldungen für den Risikostrukturausgleich

Für die Durchführung des morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleichs und seine Weiterentwicklung sind umfangreiche Datenmeldungen der Krankenkassen an das Bundesversicherungsamt erforderlich. Der GKV-Spitzenverband bestimmt im Einvernehmen mit dem Bundesversicherungsamt das Nähere über das Verfahren der Datenerhebung.

Gemäß § 30 und § 32 RSAV zu erhebende Individualdaten wie Versichertenstammdaten, Morbiditätsinformationen und Leistungsausgaben werden vor der Weiterleitung an das Bundesversicherungsamt von den Krankenkassen pseudonymisiert.

Näheres zum Meldeverfahren finden Sie in den Interner Link IconBestimmungen des GKV-Spitzenverbandes nach § 267 Abs. 7 Nr. 1 und 2 SGBV und deren Anlagen.

Für die Planung der Stichprobe von Versicherten der gesetzlichen Krankenversicherung mit versichertenbezogenen Angaben zu den Diagnosen, verordneten Arzneimitteln und den Leistungsausgaben nach § 30 RSAV wurde vom Bundesversicherungsamt eine gutachterliche Expertise zu Umfang, Art und Auswahl einer Stichprobe für die Datenerhebung zur Weiterentwicklung des Risikostrukturausgleichs (§ 30 RSAV) in Auftrag gegeben.

Zur Zulässigkeit der Meldung von Diagnosen und Arzneimitteln

Zur Zulässigkeit der Meldung von Diagnosen und Arzneimitteln aus der vertragsärztlichen Versorgung hat sich das Bundesversicherungsamt in folgenden Schreiben geäußert:

Datenbereinigungskonzepte

Das Fehlerverfahren ist ein zentraler Bestandteil im Prozess zur Datenbereinigung der von den Krankenkassen über den GKV-Spitzenverband gemeldeten Daten. Der Umgang des Bundesversicherungsamtes mit fehlerhaften Daten wird für alle Beteiligten nachvollziehbar und transparent gehalten.