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Wissenschaftlicher Beirat zur Weiterentwicklung des Risikostrukturausgleichs

Der wissenschaftliche Beirat bei seiner konstituierenden Sitzung
am 20. Februar 2017
v.l.n.r.: Prof. Dr. Eberhard Wille, Präsident BVA Frank Plate, Prof. Dr. Jürgen Wasem, Prof. Dr. Saskia Drösler, Prof. Dr. med. Edeltraut Garbe, Prof. Achim Wambach PhD, Dr. Ingrid Schubert, Prof. Dr. Volker Ulrich, Prof. Wynand P.M.M. Van de Ven.
Bild: BVA

Errichtung des Wissenschaftlichen Beirats

Zur Unterstützung des Bundesversicherungsamtes bei der Weiterentwicklung des Risikostrukturausgleiches wurde ein Wissenschaftlicher Beirat eingerichtet. Die Errichtung des Beirats erfolgte durch einen Download IconErlass des Bundesministeriums für Gesundheit vom 3. Mai 2007.

Dem Wissenschaftlichen Beirat gehören folgende Experten an:

Für die Dauer der Erstellung des Sondergutachtens zur Evaluation des Risikostrukturausgleich
(1. Februar 2017 bis 30. September 2017) wurden zusätzlich berufen:

Aufgaben des Wissenschaftlichen Beirats

Der Wissenschaftliche Beirat zur Weiterentwicklung des Risikostrukturausgleichs hat die Aufgaben:

  • das Bundesversicherungsamt bei der Auswahl, Anpassung und Pflege eines Versichertenklassifikationsmodells für die Bildung von Morbiditätsgruppen im Risikostrukturausgleich zu beraten,

  • 50 bis 80 kostenintensive chronische Krankheiten und Krankheiten mit schwerwiegendem Verlauf vorzuschlagen, die der Auswahl der Morbiditätsgruppen zugrunde liegen und diese Auswahl jährlich zu überprüfen.

Weiter können das Bundesministerium für Gesundheit oder das Bundesversicherungsamt im Einvernehmen mit dem Bundesministerium für Gesundheit den Beirat mit der Erstattung von Sondergutachten und Stellungnahmen beauftragen.

 

Gutachten zu regionalen Verteilungswirkungen

Mit Download IconErlass des Bundesministeriums für Gesundheit vom 29. Juni 2017 wurde der Wissenschaftliche Beirat beauftragt, im Anschluss an das Sondergutachten zur Evaluation des Risikostrukturausgleichs bis zum 30. April 2018 im Rahmen eines weiteren Gutachtens die regionalen Verteilungswirkungen des Risikostrukturausgleichs zu untersuchen. Gleichzeitig wurde der Beirat für das Ausgleichsjahr 2019 von der Verpflichtung zur Überprüfung der Krankheitsauswahl entbunden.

 

Sondergutachten 2017 / Evaluation

Download IconZusammenfassung des Sondergutachtens zu den Wirkungen des morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleichs vom 19.10.2017

Mit Download IconErlass des Bundesministeriums für Gesundheit vom 13. Dezember 2016  wurde der Wissenschaftliche Beirat beauftragt, bis zum 30. September 2017 in einem Sondergutachten die Wirkungen des Morbi-RSA - unter Berücksichtigung der bisher vorliegenden RSA-Jahresausgleiche - zu überprüfen sowie die Folgen relevanter Vorschläge zur Veränderung des Morbi-RSA empirisch abzuschätzen. Gleichzeitig wurde der Beirat für das Ausgleichsjahr 2018 von der Verpflichtung zur Überprüfung der Krankheitsauswahl entbunden.

Mit Download IconSchreiben vom 27. Januar 2017 hat der Wissenschaftliche Beirat den GKV-Spitzenverband zum Untersuchungsumfang des Evaluationsberichtes angehört. Die eingegangenen Stellungnahmen finden Sie Download Iconhier

Als Anlagen zu den Stellungnahmen wurden dem Wissenschaftlichen Beirat des Weiteren folgende Dokumente übersandt bzw. auf diese verwiesen:

  • König, W. et al.; „Weiterentwicklung des RSA um eine Regionalkomponente“, G+S 4-5/2016, S. 35ff.
  • Wende, D. / Weinhold, I.: „Einführung einer Regionalkomponente im Risikostrukturausgleich“, BARMER GEK Gesundheitswesen aktuell 2016, S. 110ff.
  • RSA-Steuerungsgruppe des BKK Bundesverbands: „Vorschlag für ein bedarfsgerechtes Zuweisungsverfahren für Verwaltungskosten im Morbi-RSA“ (Stand: 15.09.2011)
  • RSA-Steuerungsgruppe des BKK Bundesverbands: „Modellbeschreibung: Bedarfsorientierte Zuweisung der Verwaltungsausgaben aus dem Gesundheitsfonds“ (Stand: 15.09.2011)
  • RSA-Steuerungsgruppe des BKK Bundesverbands: Foliensatz „Vorstellung eines bedarfsorientierten Ansatzes für die Verwaltungskostenzuweisung“ (Stand 14.09.2011)
  • Neumann, K: „Wettbewerbsgerechtigkeit des RSA objektivieren – Managementleistungen der Kassen vergleichen“, G+S 4-5/2016, S. 46ff.
  • Häckl et al.: „Gutachten zu Anreizen für Prävention im Morbi-RSA – Gutachten für den IKK e.V. Gemeinsame Vertretung der Innungskrankenkassen und seine Mitglieder“, 2016
  • AOK-Bundesverband: „Vorschläge für eine systematische Weiterentwicklung des Risikostrukturausgleichs – Positionen der AOK-Gemeinschaft“, 2016
  • Verband der Ersatzkassen e.V.: „Einbeziehung der RSA-Reformoption „Regionalkomponente“ der Ersatzkassengemeinschaft in das Sondergutachten gemäß Erlass des BMG vom 13.12.2016“ (Stand 16.01.2017)

Evaluationsbericht 2011

Mit Schreiben des Bundesministeriums für Gesundheit vom 12. November 2010 war der Wissenschaftliche Beirat beauftragt worden, bis Ende März 2011 auf Basis der Ergebnisse des RSA-Jahresausgleichs die Wirkungen des Morbi-RSA zu überprüfen sowie die Folgen relevanter Vorschläge zur Veränderung des Morbi-RSA empirisch abzuschätzen.

Download IconEvaluationsbericht zum Jahresausgleich 2009 im Risikostrukturausgleich

Gutachten Krankheitsauswahl

Im Rahmen des Errichtungserlasses wurde der Wissenschaftliche Beirat aufgefordert bis zum 31. Oktober 2007 ein Gutachten zur erstmaligen Auswahl der 50 bis 80 dem Klassifikationsmodell zugrunde zu legenden Krankheiten zu erstatten.

Geschäftsstelle des Wissenschaftlichen Beirats

Zur Unterstützung der Arbeit des Wissenschaftlichen Beirats wurde beim Bundesversicherungsamt eine Geschäftsstelle (E-Mail Icongeschaeftsstelle(at)bvamt.bund.de) eingerichtet. Organisatorisch ist die Geschäftstelle beim Referat 312 angesiedelt.

Interner Link IconWeitere Gutachten zur Weiterentwicklung