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Der Schätzerkreis beim Bundesversicherungsamt

Der Schätzerkreis nach § 220 SGB V hat die Aufgabe, auf der Basis der amtlichen Statistiken der gesetzlichen Krankenversicherung die Entwicklung der Einnahmen, Ausgaben sowie der Zahl der Versicherten und Mitglieder in der gesetzlichen Krankenversicherung des laufenden Jahres zu bewerten und auf dieser Grundlage eine Prognose über die weitere Entwicklung im jeweiligen Folgejahr zu treffen.

Die Schätzung für das Folgejahr dient als Grundlage für die Festlegung des durchschnittlichen Zusatzbeitragssatzes nach § 242a SGB V durch das Bundesministerium für Gesundheit, für die Zuweisungen aus dem Gesundheitsfonds nach den §§ 266 und 270 SGB V sowie für die Durchführung des Einkommensausgleichs nach § 270a SGB V.

Dem Schätzerkreis gehören Fachleute des Bundesministeriums für Gesundheit, des Bundesversicherungsamtes sowie des GKV-Spitzenverbandes an. Den Vorsitz hat ein Vertreter des Bundesversicherungsamtes. Weitere Experten können hinzugezogen werden.

Die Sitzungen des Schätzerkreises finden mindestens zweimal jährlich, jeweils bis zum 15. Oktober und bis zum 30. März eines Jahres, statt. Zwischen den Sitzungsterminen können weitere Beratungen stattfinden.

Download IconVerfahrensgrundsätze des Schätzerkreises vom 28. Juni 2016

Schätztableaus, Berichte, Erklärungen

Einschätzung vom 1. Juli 2009:

Schätzung der RSA-Eckwerte für die Jahre 2007 und 2008

Nach § 11 Abs. 2, § 7 Abs. 1 und Abs. 2 Satz 4 und § 18 Abs. 2 Risikostruktur-Ausgleichsverordnung (RSAV) schätzt das Bundesversicherungsamt nach Anhörung der Spitzenverbände die Eckwerte für den Risikostrukturausgleich.

Berechnung von Forderungen und Verpflichtungen gegenüber dem Gesundheitsfonds

Berechnung von Forderungen und Verpflichtungen gegenüber dem Gesundheitsfonds