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B U N D E S V E R S I C H E R U N G S A M T
Zuständige Stelle nach dem Berufsbildungsgesetz
Kurzüberblick über die Zwischenprüfung für Verwaltungsfachangestellte
- Fachrichtung Bundesverwaltung -

WANN findet die Zwischenprüfung statt?

  • In der Mitte des zweiten Ausbildungsjahres. Tag und Ort werden Ihnen rechtzeitig mitgeteilt.
    Die Teilnahme an der Zwischenprüfung ist Voraussetzung für die Zulassung zur Abschlussprüfung.

WAS ist Ziel der Zwischenprüfung?

  • Kontrollmöglichkeit für Auszubildende und Ausbilder. Ermittlung des Ausbildungsstandes, um eventuelle Wissenslücken in der verbleibenden Ausbildungszeit schließen zu können.

WAS wird geprüft?

  • Die während des ersten Ausbildungsjahres zu vermittelden betrieblichen Ausbildungsinhalte (Grundlage: Ausbildungsrahmenplan)
  • Lehrstoff des ersten Berufsschuljahres (Grundlage: Rahmenlehrplan) An einem Tag sind drei praxisbezogene Arbeiten in folgenden Fächern zu schreiben:
  • 1. Ausbildungsbetrieb, Arbeitsorganisation und bürowirtschaftliche Abläufe (60 Minuten)
  • 2. Haushaltswesen und Beschaffung (60 Minuten)
  • 3. Wirtschafts- und Sozialkunde (60 Minuten)

Um eine objektive Bewertung zu gewährleisten, sind die Arbeiten nicht mit Namen, sondern mit Kennziffern zu versehen.

WELCHE Hilfs- und Arbeitsmittel sind erlaubt?

Sie dürfen Ihren eigenen Gesetzestext verwenden, der lediglich Unterstreichungen und Markierungen, aber keine Kommentierungen und Randbemerkungen enthalten darf.
Als Arbeitsmittel ist ein nicht programmierbarer, nicht druckender, netzunabhängiger Taschenrechner zugelassen.

WER bewertet die Prüfungsarbeiten?

Die Prüfung nimmt ein Ausschuss bestehend aus fünf Mitgliedern ab - je zwei Vertreter der Arbeitgeber und Arbeitnehmer, ein Berufsschullehrer - ab. Dabei wird jede Arbeit von zwei Prüfern unabhängig voneinander nach folgendem Punktesystem bewertet: 

  • sehr gut 100 - 87,5 Punkte
  • gut 87,5 - 75 Punkte
  • befriedigend 75 - 62,5 Punkt
  • ausreichend 62,5 - 50 Punkte
  • mangelhaft 50 - 25 Punkte
  • ungenügend 25 - 0 Punkte

WIE wird Ihnen das Ergebnis der Zwischenprüfung mitgeteilt?

Der Ausschuss stellt Ihnen eine Prüfungsbescheinigung mit folgenden Angaben aus:

  • die in den Prüfungsarbeiten erzielte durchschnittliche Punktzahl
  • die Gesamtnote
  • festgestellte wesentliche fachliche Mängel (Aufgabenteile, in denen weniger als die Hälfte der erreichbaren Punkte erzielt wurden)
  • die korrigierten Prüfungsarbeiten sowie die Aufgabentexte und Lösungshinweise erhalten Sie zurück.
    Sie können bei der Prüfung nicht „durchfallen“!

WER erhält ein Exemplar der Bescheinigung über die Teilnahme?

  • der Auszubildende (ggf. gesetzlicher Vertreter)
  • der Ausbildende
  • die Berufsschule
  • Bundesversicherungsamt

WELCHE Prüfungserleichterungen können gewährt werden?

Auf Antrag sind angemessene Erleichterungen zu gewähren. Die fachlichen Anforderungen dürfen aber nicht herabgesetzt werden.

Der Antrag ist rechtzeitig (ca. 6-8 Wochen vor der Prüfung)
einzureichen. Ihm ist ein aktuelles ärztliches Gutachten über
Art und Umfang der Behinderung beizufügen.

WAS passiert bei Täuschungshandlungen?

Über die Folgen einer Täuschungshandlung entscheidet der Prüfungsausschuss.
Er kann, je nach Schwere der Täuschung, Punkte abziehen oder Arbeiten mit Null bewerten.

Vergessen Sie bitte nicht, jede Änderung Ihrer Anschrift auch dem Bundesversicherungsamt mitzuteilen.

Bei Fragen oder Problemen:
wenden Sie sich bitte an die Interner Link IconAusbildungsberater

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